Musikalische Leckerbissen in Ludwigschorgast

zeitung_090415_ludwigschorgastDie Schorgasttaler Musikanten, der Nachwuchs und der Musikverein Thurnau begeistern.

Das Blasmusikfest des Musikvereins war ein absolutes Highlight. Den Auftakt gestalteten die Gäste vom Musikverein Thurnau mit dem Marsch „Abschied der Slawin“. Mit „Choral and Rock-Out“, dem Meisterwerk von Ted Huggens, vermittelte das Orchester ein abwechslungsreiches Klangerlebnis. Mit ausgezeichneter Rhythmik begeisterten die Thurnauer in „Jack’s Rag“ von Hans Fillinger. Hier wurde deutlich, überwelches Potenzial das jugendliche Orchester um den engagierten Dirigenten Heimo
Bierwith verfügt.
Nach der Pause präsentierten sich „Die jungen Schorgasttaler“, eine im Januar 2008mit achtKindern gegründete Nachwuchsgruppe, mit „When the saints gomarching in“. Die jungen Musiker zeigten auch bei „Zwei und Zwei“ und „Hard Rock Blues“ von John Higgins, was man mit Spaß an der Blasmusik schaffen kann.
Showeinlagen, herausragende Solisten sowie ein mitreißendes Programm kennzeichneten den Auftritt der Schorgasttaler Musikanten.Was beim „Alte Kameraden Swing“ geboten wurde, war Blasmusik vom Feinsten. Bei „The Second Waltz“ stellten die Solisten ihr Können unter Beweis. Äußerst professionell dargeboten wurde „Frank Sinatra in Concert“, ein Potpourri in der Bearbeitung von Norbert Studnitzky.

„Starparade“ der umjubelte Abschluss
Die Liebe zur böhmisch-mährischen Blasmusik wurde bei der „Garten Polka“ und bei „Mama“, einem Walzer von Znaminko mit dem meisterlichen Gesangsduett Armin Helbig und Jürgen Friedrich, deutlich. „Tic-Tac“, eine Solopolka für zwei Klarinetten, gehört zu den Solostücken mit höchster Schwierigkeit. Hier glänzten Jürgen Friedrich und Claudia Goller. Der Marsch „Starparade“ bildete den umjubelten Abschluss eines unvergesslichen Konzerts, das durch die Zugabe „It`s Boogie Time“ mit Melodien von Glenn Miller ein weiteres Highlight bot. „So ein Abend dürfte nie vergehen“, sagte Vorsitzender Marco Heuschmann, der Moderatorin Karin Wamser und Valerij Efremov für sein präzises Dirigat dankte.